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Veränderung unserer Betreuungsaktivitäten

Dienstag, 27. Dezember 2016 - 22:46

Die abnehmende Zahl von betreuten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) veranlasst die Caritas zu organisatorischen Änderungen. In vielen Wohngemeinschaften sind derzeit Plätze frei. Grund dafür ist die abnehmende Zahl von Flüchtlingen, das Erreichen der Altersgrenze (18 Jahre) und die Unterbringung in Privatquartieren und bei Freunden und Verwandten.

Auch in unserer Wohngemeinschaft NILAS werden mit 1. Jänner 2017 nur mehr 10 Burschen sein, obwohl wir im vergangenen Jahr eine Reihe neuer UMF, darunter erstmals auch Burschen aus Somalia aufgenommen haben. Die Caritas hat deshalb entschieden, in Wien 3 WGs, die in Containern untergebracht sind, mit 31. Jänner 2017 zu schließen. Dies betrifft auch unsere NILAS. 'Unsere' Burschen übersiedeln in die MANOU – bestehend aus 3 Wohngemeinschaften a 15 Burschen auf dem Gelände des Orthopädischen Spitals Speising, bleiben also unserer Nähe. Da die MANOU in einem Pavillion des Spitals mit großzügigeren Wohngelegenheiten ausgestattet ist und die dreifache Beutreuerzahl seitens der Caritas haben wird, gehen wir davon aus, dass es sich durchaus um eine Verbesserung handeln wird.

Wie betrifft das uns ('Rodaun hilft') ?

Wir werden die laufenden Aktivitäten

  • individuelle Lernhilfe
  • Sportunterstützung und Freizeitaktivitäten
  • Unterstützung im Einzelfall (z.B. bei Kleiderbeschaffung)
  • Finanzierung von Landschulwochen etc.
  • Fallweise Nachbetreuung von ausgeschiedenen Burschen

im Einvernehmen mit der Caritas fortsetzen. Inwieweit weitere Hilfe für alle 3 MANOU-Wohngemeinschaften erfolgen kann, muss noch mit der Caritas und dem Leitungsteam der Pfarre geklärt werden. Es gibt derzeit dort keine organisierte Unterstützungsgruppe, aber praktische Hilfe seitens des Orthopädischen Spitals.

 Die vor der Kirche stehenden Container werden im Laufe des Frühjahrs voraussichtlich abgebaut.

 Wir bedanken uns jedenfalls schon jetzt bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für den bisherigen Einsatz. Dass es auch in Zukunft zu unser aller Verantwortung gehört, Flüchtlinge bestmöglich zu unterstützen, bleibt unbestritten.