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Das Projekt

Auf Anregung des Pfarrmoderators Dr. Peter Schipka und nach einer Pfarrversammlung dazu fasste der Pfarrgemeinderat Anfang Juli 2015 den Beschluss, in Zusammenarbeit mit der Caritas beim Pfarrzentrum Rodaun in der Schreckgasse eine mobile Wohnunterkunft für Flüchtlinge zu errichten. In den Wohncontainern finden 15 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge ein vorläufiges Zuhause. Betreut werden die Jugendlichen von Mitarbeiter/innen der Caritas. Pfarrmitglieder und andere, die sich engagieren wollen, sorgen für eine zusätzliche Tagesstruktur und Unterstützung im Alltag. Lernhilfen, Sportaktivitäten und andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten helfen den jugendlichen Flüchtlingen „anzukommen“, unsere Sprache und Kultur kennenzulernen und sich zu integrieren.

Am Infoabend für Anrainer/innen und Interessierte konnte man erleben und spüren, wie groß die Zustimmung zu diesem Projekt ist und wie viele sich gerne für diese jungen Menschen einsetzen möchten. Gab es kritische Worte, dann galten sie lediglich dem politischen Umgang mit der Flüchtlingswelle. Den Jugendlichen – so die Stimmung unter den Teilnehmer/innen - möchten aber alle ein herzliches Willkommen bereiten. 

Im Oktober 2015 wurden die notwendigen baulichen Maßnahmen abgeschlossen und die Container aufgestellt. Auch für das Einrichten der Wohnräume und für die Dinge des täglichen Bedarfes haben sich Helfer gefunden, sodass die unbegleiteten Minderjährigen Ende November nach Rodaun übersiedeln konnten. 

Übrigens: Jede permanente Unterkunft für Flüchtlinge bekommt von der Caritas einen Namen: Unser Projekt heißt NILAS (skandinavische Kurzform von NIKOLAUS).